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selber machen

Friday, 19. february 2010 5 19 /02 /Feb. /2010 23:38

cam-677.JPG
von Nannu
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Tuesday, 9. february 2010 2 09 /02 /Feb. /2010 22:21

Das Mädchen überlegte.

Schnell nach Hause? Oder noch nicht?

Noch nicht.

Der rose Rucksack des Mädchens machte sich bemerkbar. Er war schwer. Außerdem bließ der kalte Winterwind um die Ohren. Man musste aufpassen, dass man auf dem glatten Eis nicht ausrutschte. Das Mädchen ließ sich Zeit. Noch mal kucken.

Langsam kam es näher, um, unbemerkt von den Großen, zu kucken. Auf den Bildern waren Kinder zu sehen. Und Menschen. Es ging ihnen nicht sehr gut. Sie kamen nicht von hier. Sie hatten Hunger. Und kein Zu Hause.

Die vier Menschen mit den gelben Jacken lachten und riefen. Hielten immer wieder Menschen an um ihnen was zu sagen. Oder wollten es zumindest. Die meisten sagten nur ihr schon wieder oder keine Zeit. Oder, dass sie zum Zahnarzt müssten. Manche, wenige, blieben stehen um zu hören, wie es den Menschen auf den Bildern überhaupt ging.

Da, einer hielt an! Das Mädchen pirschte sich an, hörte zu.

Manche Kinder mussten als Soldaten kämpfen. Viele Kinder hatten Hunger. Und kein Heim. Das war so unfair!

Das Mädchen bekam Mitleid.

Die gelben Leute hier, suchten Menschen, die etwas gegen die Ungerechtigkeit unternehmen wollten. Kleiner Beitrag. Hilfe. Stimme.

Die kleine Hand schloss sich um das kühle Stück Metall.

Sollte sie? Oder sollte sie nicht. Sie hatte ein bisschen Angst. Und Sorge. Was wenn die sie auslachten? Was wenn das nicht genug war? Und eigentlich hatte sie es selber die ganze Zeit für etwas Besonderes aufgehoben.

Aber diese Sache war doch wichtig. Sie wollte auch was tun.

Ihre Faust hielt es fest. Sie fühlte, dass es inzwischen warm war.

Sie gab sich einen Ruck.

Ging zu einer Gelben Jacke. Und als die sich umdrehte, machte das Mädchen leise und fragend: "Hm?"

Und sie öffnete die Faust, um auch etwas beizutragen.


Ihr Alles.

10 Cent.
von Nannu
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Sunday, 24. january 2010 7 24 /01 /Jan. /2010 11:06

Kommen.  Gehen.  Bleiben.  Hängen.  Umkreisen.

wirrwarr.jpg























Verschwinden.
von Nannu
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Friday, 22. january 2010 5 22 /01 /Jan. /2010 04:29

 

Und wie genau?

 

Manchmal einen Schritt zu weit

Manchmal nicht zur wahren Zeit

Hin und wieder viel zu leise

Hin und wieder falsche Weise

Bisweilen nicht das beste Wort

Bisweilen der verkehrte Ort

Mitunter ist es arg verfehlt

Mitunter nicht so recht gewählt

Gelegentlich war eins zu viel

Gelegentlich nicht mit viel Stil

Von Zeit zu Zeit viel zu verbissen

Von Zeit zu Zeit mit wenig Wissen

Zuweilen ist auch ist Weniger mehr

Zuweilen klingt es falsch und leer

Dann und wann fällt es schwer

Dann und wann hört keiner mehr

 

Wem? Wann? Wie?

 

 

Wer kann das schon beantworten.

 

Wie immer liegt die Antwort: da.

von Nannu
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Thursday, 21. january 2010 4 21 /01 /Jan. /2010 19:35

 

KeinApfelkuchen.jpg

Es war warm.

Man fühlte Geborgenheit. Sicherheit. Schutz.

Hier kannte er sich aus. Wusste, was ihn erwartete. Und was nicht. Kannte die Routine. Den Ablauf. Jede Handlung war vorhersehbar. Alles überschaubar.

Diese Welt war klein. Lange gab sie ihm Schutz. War ihm Zuflucht. War sein Zentrum. War um ihn. Über ihm. Unter ihm. Füllte jeden Winkel seines Seins. Vereinnahmte seinen ganzen Horizont. Verengte seinen Blick auf das einzige Weltganze, das er kannte. Raubte ihm den Atem.

Diese Welt war klein. Sehr klein. Sie schloss ihn von allen Seiten ein. Engte ihn ein. Versperrte ihm die Sicht auf die wirklich wichtigen Dinge in der großen Welt. Beschränkte seinen Horizont auf eine überschaubare Ebene. Hielt ihn davon ab, großes zu sehen und zu erleben. Erstickte ihn mit ihrer Wärme und Kuscheligkeit, mit der Überfürsorglichkeit und der kontrollierten Gewohnheit, die ihr Eigen war.

Er brauchte Luft. Luft zum Atmen. Luft zum Entfalten. Platz für eigene Gedanken. Ideen. Für die Entwicklung seiner selbst.

Er wollte sich lösen. Lösen von dieser Kleingeistigkeit, die ihm all das verwehrte. Lösen von der Abhängigkeit, in der er sich bisher befand.

Lösen und frei sein.

Sich auf den Weg machen.

 

Auf der Suche nach dem Wesentlichen.

von Nannu
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