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selber machen

Saturday, 9. january 2010 6 09 /01 /Jan. /2010 21:29

Derzeit.

Vieles, über das es nachzudenken gilt.

Was ist wesentlich. Was nur für mich von Nutzen. Was brauche ich tatsächlich. Was ist nur überflüssig.

Bin ich oberflächlich. Oder bedeutet es, schöne Dinge zu mögen, kunstverständig zu sein. Wer entscheidet darüber, ob das Kunst oder Firlefanz ist. Ist nicht manches in der Kunstwelt einfach nur gewollter Firlefanz - und damit gar nicht mehr echte Kunst ...also: Können. Wer kann schon unterscheiden.

Bin ich recht. Oder rechtfertige ich mich nur vor mir selbst. Habe ich Recht. Und habe ich das Recht zu entscheiden, wer im Recht ist. Was überhaupt ist Recht. Ist das eine moralische Entscheidung. Können das Gesetze voll erfassen. Gelten diese überhaupt ausnahmslos. Können sie mich erfassen. Oder sollte ich mir alle Mühe geben sie weitläufig zu umgehen. Oder wäre das schon wieder Unrecht.

Bin ich ungenügend. Sollte ich mich vielleicht mehr anstrengen. Mehr engagieren. Mich mit Menschen und deren Problemen auseinandersetzten. Die Umwelt retten. Und es schriftlich festhalten lassen. Für den Lebenslauf. Zeigt nur das, wie andere mich einschätzen, was ich wirklich bin. Leiste. Erreiche. Schaffe. Kann.

Was kann ich wirklich. Kann ich mehr als andere. Oder messe ich mich nur an den falschen Leuten. Lege ich meine Maßstäbe nicht dort an, wo ich am Ende auch was erreichen will. Wer kann mir sagen, was ich wirklich kann. Oder müsste ich das selber können. Kann ich es vielleicht sogar und mache es nur nicht, weil ich Angst vor dem Ergebnis habe.

Will ich das wissen.

Und sehe ich vor lauter Anworten die richtig wichtige Frage nicht?
von Nannu
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Kommentare

Es ist wie beim Schachturnier, wo die Zeit begrenzt ist, man niemals den vollen Überblick haben wird, aber Zugpflicht herrscht. Tag für Tag auf einen Mehrwert bedacht sein, den man der Welt von Morgen anbieten kann. Oder wie der Kapitän eines sinkenden Schiffes, der Rettungsboot um Rettungsboot hinaus aufs Meer lässt. Immer weniger verfaulendes Fleisch will ich sein, immer mehr (Lebens-)Kunst.
Kommentarnr1 gepostet von Christian Schlesinger am 31.01.2010 um 00h00
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